Die 17-jährige Buchenauerin absolvierte die 70 Kilometer wie die siegreiche Britin sowie ihre deutschen Teamkolleginnen Lisa Küllmer (7.) und Lisa Fischer (26.) in 1:46:17 Stunden und wurde Dreißigste. Allen vier deutschen Fahrerinnen bescheinigte Bundestrainer Thomas Lise, ein sehr gutes Rennen gefahren zu sein. Am Ende der Liveübertragung auf Eurosport sah man dennoch eher enttäuschte Gesichter bei Madeleine Ortmüller und den restlichen deutschen Fahrerinnen. Mitfavoritin Mieke Kröger hatte nämlich zumindest schon die Silbermedaille vor Augen, wurde sich mit ihrer italienischen Mitausreißerin aber nicht einig, so dass das Duo knapp 500 Meter vor dem Ziel vom Hauptfeld geschluckt und durchgereicht wurde. Madeleine Ortmüllers Heimtrainer Andreas Schulz fieberte vor dem Fernseher mit und war mit seinem Schützling zufrieden: „Die sind einen Schnitt von 40 km/h gefahren, das ist für Juniorinnen wahnsinnig schnell. Madeleine hat immer sicher das Feld gehalten, ist zu Beginn bei den Stürzen aufmerksam gefahren und nie in Bedrängnis geraten. Das ist aller Ehren Wert", so der Rennsport-Fachwart der RSG Buchenau. (jpk/Foto: Kauer)
Quelle: Hinterländer Anzeiger 24.09.2011
